Tao der Nacht
© Tai Chi Schule Wiesbaden 2012

Was ist anders?

Ja was ist eigentlich anders an meiner Herangehensweise? Ich meine es gibt mittlerweile doch so viele Möglichkeiten sich über Traum Yoga, luzides Träumen oder Schlaftipps zu informieren. Das Internet ist im Prinzip der Ort dafür - ob auf facebook, youtube oder der eigenen Homepage - die Wahl der Plattformen sind vielfältig. Auf jeden Fall ist es kein Problem über diese Themen Wissenswertes und (aus meiner Sicht) Unnützes zu erfahren. Mir geht es im Grunde darum Menschen eine greifbare Hilfestellung anzubieten. Ich biete daher Seminare an, indenen man Traum Yoga lernen kann. Live Seminare, nicht per Video oder DVD sondern in der physischen Realität. Ich bin der Überzeugung, dass sich neben den Worten auch andere Dinge im direkten Kontakt übertragen können. Begeisterung z.B. für die Thematik und die ist bei mir echt - ich habe keine andere Übungspraktik kennengelernt bei der ich soviel Potential sehe wie im Tao der Nacht. Warum dies so ist, kann ich auch vermitteln. Eine andere Sache ist das Feedback und da hat man bei mir die Möglichkeit in kleinen Gruppen zu lernen - sei es nun an den Traum Qi Gong workshops oder die mehrtägigen Seminare, in jedem Fall achte ich auf eine Kursgrösse, die nicht über 10 Teilnehmer/innen fällt. So kann ich jeden individuell betreuen und Übungstipps geben. Stichwort Authentizität. Nehmen wir z.B. jemanden (natürlich rein fiktives Beispiel) der ein Buch über das luzide Träumen schreibt, aber eigentlich auf Fremdmaterial, d.h. auf die Erlebnisse von anderen Menschen zurückgreift und nicht so sehr aus den eigenen Erfahrungen berichtet. So jemand ist für mich nicht sonderlich authentisch. Es mag zwar toll sein, Informationen zu sammeln, zu ordnen und gut aufzubereiten, aber wenn es nicht wirklich aus dem Herzen (als eine gelebte Erfahrung) kommt, bewirkt so eine Herangehensweise nichts Tiefgreifendes bei dem/der Leserin eines solchen Buches. Also Hand aufs Herz bei mir stammt alles aus eigenen Erlebniswelten. Da ich selber seit 20 Jahren dem Taoismus verbunden bin, fliessen hier Erkenntnisse und Erklärungsmodelle in die Traum Arbeit mit ein. Zumal es gerade im Taoismus viele begeisterte Traum Yogis gab und gibt - es also eine lebendige Tradition darstellt. Ich bin allerdings auch überzeugter “Westler” gerade die Arbeit von Stephen LaBerge oder Paul Tholey beeinflusst meine Arbeit. Ich repräsentiere eine Mischung aus Ost und West. Für mich gehört es selbstverständlich dazu, auch direkte Unterweisungen erhalten zu haben und nicht nur über Bücher oder Internet gelernt zu haben. Eine Übersicht bei wem ich mich weitergebildet habe findest du hier unter “meine Weiterbildungen”. Seit dem kontinuierlichen Aufschreibens und Erinnerns von Träumen, konnte ich auch Übungen, die ich in meinen Träumen entweder gesehen, gezeigt oder spontan selber ausführte mit ans Tageslicht bringen. Ich nenne sie „Traum-Qi Gong“ – sie sind die perfekte Brücke zwischen Tag und Nacht und ein hervorragendes Induktionsmittel um luzide Träume herbeizuführen. Ausserdem sind sie heilsam, vitalisierend und liefern einen extra Schub an Energie, den man für das luzide Träumen oder andere Trauminkubationstechniken benötigt. Desweiteren habe ich wirklich viel Zeit in das Übungsprogramm investiert und tue es immer noch. Zusammen mit meiner Frau habe ich auch, das systemische Traumaufstellen entwickelt. Eine neue Methode, um die eigenen Traumsymbole zu entschlüsseln. Meiner Meinung nach können wir spirituelle Praktiken in unser normales Leben integrieren, wenn man weiss „wie“. In den vergangenen Jahren ist mir bewusst geworden, wie wichtig die Integration geistiger Erlebnisse auf die physischen Ebene ist. In der heutigen Zeit sind wir einem Strom von mentalen Impulsen ausgeliefert, die neuen Medien (Computer, Handy etc.) und unsere Lebensweise überlasten unser Nervensystem und führen zu Stress und innerer Unruhe. Über genügend Schlaf und erholsame Träume könn(t)en wir uns wieder aufladen und vitaler fühlen. Wird die eigene Physis in diesem Prozess ignoriert und negiert, sind die Tore für Krankheiten und Imbalancen weit geöffnet. In letzter Zeit ist mir auch klar geworden, dass das luzide Träumen einer gesunden und stabilen Basis bedarf. Das ist bildlich gesprochen wie auf einem Acker, den man entsprechend pflegt, um eine gute Ernte einzufahren. Die Suche nach Abkürzungen ist meines Erachtens wenig hilfreich – wenn „how to luzid dream“ auf youtube in 1.57 Min erklärt wird, könnte so ein Spot (mit immerhin über 1. Mio. Aufrufen) zu einer Initialzündung führen. Die Praxis zeigt eher ein anderes Bild, nach anfänglicher Begeisterung verblasst das Ziel und es wird sich anderen Höhepunkten zugewandt. Eigentlich schade, da man wirklich viel erfahren, lernen und erleben darf, sobald man sich tatsächlich auf eine Übung einlässt. Dann geht es nicht um kurzfristige Erfolge sondern um etwas mit Substanz, etwas dass das gesamte Leben bewusster werden läßt. Ich halte nichts von „Erfolgsprogrammen“ wie etwa „in 30 Tagen luzide Träume lernen“ oder anderen Versprechungen, die für einen Grossteil der Bevölkerung nicht verwirklichbar sind. Es erfordert einfach viel Training in der Kunst des Schlafens und Träumens, dann bleibt es aber immer faszinierend und kann wirklich Ebenen öffnen, die uns ein erfülltes Leben bescheren. Im Kern geht es mir darum Menschen dabei zu unterstützen wacher zu werden und das auf allen Ebenen des Daseins.
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(Spanien 2012)